Das Spiel „Complexity“

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Metalog hat ein Spiel namens „Complexity“, welches ich heute als Lehrgangsleiter im Rahmen meiner Fortbildung zu Agilität auf der Comburg miterleben durfte und ich habe ein paar Gedanken dazu, die ich mit euch teilen möchte.

„Unter Zeit- und Erfolgsdruck zu stehen ist eine echte Herausforderung, die Führungskräfte und ihre Teams häufig im Alltag erleben. Wie können Teams sich dabei organisieren und wie gelingt es Führungskräften, diese optimal zu unterstützen?“, schreibt die Firma dazu. 

Es ist auch nicht günstig. Und eigentlich ist es nur ein cleverer Zusammenbau von Bekanntem. Einerseits ist es es das agile Spiel „Taschenrechner“. Andererseits einfach eine Führungs- und Moderationsaufgabe für eine kleine Gruppe.

Worum geht es? Im agilen Spiel „Taschenrechner“ müssen die Akteur:innen innerhalb eines festgelegten Feldes Nummern in einer festgelegten Reihenfolge unter Beachtung bestimmter Regeln berühren. 

H R Pioneers schreibt dazu: „Mit dem Taschenrechner erlernt Ihr auf interaktive und spielerische Art und Weise sowohl den Ablauf als auch die Vorteile agiler Prozessstrukturen. Angelehnt an den Scrum-Prozess arbeitet Ihr in einem spielerischen Setting als Team gemeinsam an der erfolgreichen Bewältigung der Aufgabe und der stetigen Verbesserung der eigenen Leistung.“

Metalog verbindet diese Aufgabe dann, im Umfang reduziert und drollig bis seltsam als Internet und Internetcafe geframt, mit einer Beratung durch Führungskräfte. Die restlichen Personen sind das Team. Drei Personen (die Führungskräfte) erhalten ein Aufgabenblatt, auf dem die Spielregeln (Bedingungen) erklärt werden. Das Team erhält dann die Anweisungen von den Führungskräften. Nach jedem Sprint/Versuch geht das Team wieder zu den Führungskräften, die das Setting vor Ort (den Taschenrechner) gar nicht irl sehen. Die Führungskräfte steuern und moderieren also aus der Blackbox. Die ganze Aufgabe hat drei Versuche, bis es das Team in einer bestimmten Zeit geschafft haben muss. 

Prinzipiell eine gute Idee. Ich habe die Durchführung mit Teilnehmer:innen heute als sehr konzentriert und fokussiert erlebt. Und Spaß hatten auch alle. 

Natürlich steht am Ende eine Reflektion, in der es darum geht, wie die Aufgabe erlebt und geschafft wurde. Welche Methoden die Führungskräfte angewendet haben, welche erfolgreich waren und welche nicht. Welche Lösungen des Teams waren passend, welche wurden verworfen und warum? 

Fazit: Alles in Allem eine echt gute Verknüpfung, die man in einem Seminar zur Agilität in der Bildung gut durchführen kann und die einen guten Output hat. Und man kann diese Herausforderung auch recht günstig selbst machen.

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