Öfter was Neues wagen: EduScrum

Ich gehöre zu denjenigen, die immer auf der Suche nach neuen Impulsen für den Unterricht sind. Ebenso gehöre ich zu denen, die den Lernenden ein hohes Vertrauen entgegenbringen und ihnen etwas zutrauen. Über die letzten zwei Jahre begegnete mir immer wieder auf barcamps oder Twitter der Begriff Scrum oder EduScrum.

Nachdem ich auf Twitter diesen post gesehen habe..

bin ich schnell auf die Page http://eduscrum.nl/de/ gestossen und bin nun völlig angefixt und werde einen eduScrum mit meiner achten Klasse in Naturwissenschaft und Technik zum Thema Luft und Fliegen durchführen.

Nach einer Einführung mit einer Präsentation und einem flip starten die von mir eingeteilten eduScrum-Teams in die Arbeit. Sie werden die DoD (Definition of done – wann ist etwas fertig?) und die DoF (Definition of Fun – wie wollen wir gemeinsam mit Freude arbeiten?) besprechen und definieren, die Arbeit in Einzelziele zerlegen und aufteilen – wieviel ich wo unterstützen muss, das werden wir sehen.

Als Zeit stehen den Lernenden drei Stunden Unterricht in der Woche bis zu den Herbstferien zur Verfügung. Nach den Herbstferien müssen dann die Präsentationen als Pecha Kucha gehalten werden. Ein Arbeitsblatt mit tutory erstellt gibt es dazu, inklusive einem Tutorial, erstellt mit Spark Video.

Die Lernenden erhalten zur Einführung ein Handout mit Erklärung der Sprintziele (Was gelernt werden soll), der Akzeptanzkritierien (Wie es gemacht werden soll, wie bewertet wird) und möglicher Quellen. Auch beinhaltet das fertige Handout die Folien der Einführungs-Präsentation.

Ich freue mich schon sehr darauf, wie EduScrum mit meinen Lernenden funktionieren wird. Ich werde hier berichten.

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