Hei Lappland.

Unseren Väter-Kinder-Roadtrip starteten wir in Ulm mit dem ICE, zu dem unsere wundervollen Frauen uns brachten. Die Welt ist so klein und ich traf  direkt auf dem Bahnsteig noch einen alten guten Freund aus Ulmer Zeiten. 

Nach zwei Stunden in einem ICE voll mit Karneval- und Fasnetwütigen, in dem die Sitzplatzreservierung einfach toll war, es war proppenvoll, kamen wir in Frankfurt an.

Kurz gelaufen und ab dem Lufthansa-Checkin wurden wir bevorzugt behandelt und durften Schlangen umgehen. Two guys with four kids. 

Landeanflug Helsinki

Der Flug war störungsfrei, nach der Landung ging es ab in den Untergrund. Wir freuen uns schon sehr auf das unterirdische Helsinki, in welchem sich sogar ein Schwimmbad befindet (welches wir selbstredend besuchen werden). Aus dem Untergrund fuhren wir mit dem Zug in einer halben Stunde zum Hauptbahnhof von Helsinki. Dort waren wir dann am späten Nachmittag bei Sonnenschein und 2°. Kaum angekommen haben wir die Taschen im Bahnhof in Helsinki im Untergeschoss untergebracht (direkt neben den Schließfächern steht ein Wechselautomat). 

Hauptbahnhof Helsinki

Wir wollten anschließend in die Gaststätte der Leningrad Cowboys zum Essen gehen. Dort wurde uns erklärt, dass wir mit dem Kindern leider nicht mehr essen könnten, da ab 20.00 Uhr das Restaurant zu einem Nachtclub wird, die Musik laut wird und alle besoffen sind (und dies geht sowieso erst ab 23 Jahren Lebensalter und die Kinder dürfen wir nicht zusammenzählen). Somit war klar, wir müssen zu McDonalds. 

Denkmal „Die drei Schmiede“ https://de.m.wikipedia.org/wiki/Drei_Schmiede

Nach dem Essen im Keller des McDonalds liefen wir durch Helsinki, vorbei am Hafen und vielen kleinen interessanten Gaststätten. Wir liefen an schönen alten Häusern vorbei durch einen schönen Park und es wurde durch den Wind relativ frisch. Kurz vor dem Bahnhof gönnten wir uns noch einen Kaffee und warme Schokoladen, dann warteten wir auf unseren Nachtzug – den Santa-Claus-Express – um über Nacht nach Rovaniemi zum Weihnachtsmann zu gelangen.

Am Hauptbahnhof in Rovaniemi wimmelt es ab 22 Uhr von Security-Personal und durchaus „interessanten Gestalten“. Eine größere Stadt eben. 

Hafen Helsinki

Dann kam endlich der Santa-Claus-Express (gebucht mit Interrail und bei VR) und wir glitten mit der Menge der Kofferziehenden über Unmengen von gestreutem Split zu unseren Kabinen.

Santa-Claus-Express in Rovaiemi

Der Nachtzug ist sehr sauber, luxuriös und leise. Die Kabinen sind durchaus platzsparend, große Männer passen aber problemlos rein. Die großen Koffer gehen unter das Bett und das Klo lässt sich mit einem Handgriff zu einer Dusche umbauen. Besonders nett ist die Bettwäsche mit ansprechendem Design, sauberen Handtüchern und einer kleinen Flasche Wasser.  Die Kinder schliefen bis fast neun Uhr, Frühstück gab es standesgemäß im Bett. Dann wurden sie für die erwarteten -17° angezogen und der Rest wieder verstaut. Das Warten wurde durch die App 234 verkürzt (ein echter Geheimtipp für kleine Kindergruppen auf der Reise). 

Die App beim Einsatz
Zwei in Einem. WC und Dusche.

Nach 25:30 Stunden war es dann soweit. Wir betraten den Boden von Lappland. Die Kinder stürzten sich sofort in den Schnee. Anschließend suchten wir unser Gästehaus, welches wir nach einem hilfreichen Telefonat mit unserer Gastgeberin auch fanden. 

Hallo Lappland, sagen Tom und Martin.

Dann ging’s ab in die Stadt. Kein Schneehaufen am Rand des Weges war sicher und wurde erklommen. In einem Einkaufscenter fanden wir einen netten kleinen Mexikaner, in dem wir alle etwas zu Essen fanden. 

Anschließend rutschten die Kinder mit Kunststofftüten an einem kleinen Berg und wir bezogen unsere Wohnung, die nun von der freundlichen deutschsprachigen Gastgeberin freigegeben wurde. 

Lustiges Spielen im Gästehaus, Abendessen bei Nudelsuppe und jetzt gibt‘s einen Film für die Kindermeute. Die Herren setzen sich jetzt, hören Musik und trinken ein Karhu (irisches Bier). Unter Umständen werden wir uns noch aufmachen um das Norlicht zu sehen, aber das hängt von der Vorhersage ab. 

Morgen treffen wir um 10.00 Uhr einen local, den ich über couchsurfing kennengelernt habe. Er fährt uns ins Santa-Claus-Dorf und empfängt uns dann zuhause zu einem typisch finnischen Essen. Wir sind gespannt!

Der erste Blick am Morgen. -17°.

Kinderblog:

Cool … Es ist so cool in Finnland . Gestern haben wir die lange Reise schon überstanden. Das war so : Als erstes , sind wir mit den Müttern durch nach Ulm zum Bahnhof . Da haben wir Kinder , also ich , Lotta ,Tim und Julius , uns ganz lang von ihnen verabschiedet . Dann sind wir 3 Stunden mit dem Zug nach Frankfurt zum Flughafen . Als der Flieger dann da war sind wir eingestiegen . Ich saß neben Tim und Julius und Lotta neben meinem Vater . Tim und Lotta waren die wo am Fenster gesessen sind . Nach dem wir da waren , sind wir, runter zur U-Bahn . Dort haben mein Vater Tom und Martin Tickets für die U-Bahn geholt. (To be continued)

2 Kommentare

  1. Das ist ja cool wie verfolgen euren Blog. Viel Spaß noch in Lappland. Werdet bitte nicht zu einem EISBLOG. Wir fahren auch in die Kälte aber da wo wir hinfahren ist es nicht sooooooooo kalt. 😎😎😎😎❤️❤️❤️❤️⛷️⛷️🏂🏂❄️❄️❄️❄️☃️☃️☃️☃️🌨️🌨️🌨️🌨️

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